logo
facebook

Search

VÂRTOP

Das Resort Vârtop ist das bedeutendste seiner Art im Apuseni-Gebirge, gelegen in einem idyllischen Gebiet mit attraktiver Landschaft in der Waldebene der Koniferen und nahe der hohen Ebene der Waldgrenze des Bihor-Gebirge. In erster Linie ist es eine der wichtigsten Ski Alpin Einrichtungen im Nordwesten Rumäniens, beliebt bei Touristen aus den Kreisen Alba, Bihor, Arad, Timiș, Hunedoara, aber auch aus Ungarn.

 

NUCET

Die Stadt Nucet hat eine relativ junge Geschichte, der erste dokumentarische Nachweis stammt vom 2. Februar 1956 und die Eintragung auf der Landkarte beruht auf die Existenz des Reichtums an Erze aus der Gegend um die Ortschaft Băița, heute ein Teil von Nucet. Băița wurde im Jahre 1270 dokumentarisch bestätigt, als Eisen das erste Metall war, das zur Einführung des Bergbaus im Bihor-Gebirge führte.

Nach dem Rückzug der Tataren gab es auf dem Gebiet Märkte (“Opidum”) und Städte (“Civitates”), unter der Grafschaft von Bihor. Im Jahre 1270 werden die Beiuș-Gebiete durch Übertragungs-Urkunde dem Bischof Ladomar Monoslav übertragen. Im Jahre 1452 werden die Beiuș-Gebiete Teil des unabhängigen Fürstentums Transsilvaniens, während die Region Beiuș zum Markt (“Opidum”) aufgewertet wird. In diesem Zeitraum wurde der Bergbau an den Minen von Băița und Umgebung intensiviert. Für die Einführung der Einheimischen in den Bergbau wurden “Hospites” herangebracht, deutsche Holzbauarbeiter aus Transilvanien, und die Unterlagen zeugen von Goldwäschereien in Vașcău. Neben Eisen wurden in Băița Gold und Silber gefördert und nach 1541 wurde zusätzlich Kupfer gefördert.
Mitte des XVII. Jahrhunderts wird eine wirtschaftliche Stagnation verzeichnet, dabei wurde Bihor zum Paschalik unter türkischer Besatzung und die Minen in Băița und Vașcău wurden besetzt. Im Jahre 1692, mit dem Austritt Oradeas aus der türkischen Okkupation hat der Hof in Wien Maßnahmen zur Entwicklung des Bergbaus in Băița ergriffen und im Jahre 1726 wurde die Förderung unter Staatsmonopol wiederaufgenommen.

 

Ende des XIX. Jahrhunderts wurde eine Stagnation des Bergbaus in Băița verzeichnet. Nach 1900 hat die Bismut-Nachfrage die Wiederaufnahme des Bergbaus in Băița begünstigt. Neben dem Bismut-Abbau wird Molybdän-Erz abgebaut, in der Metallurgie ein gefragtes Metall für Spezialstähle.

 

Im Jahre 1951 wurden im Bihor-Gebirge Vorkommen Erze der Seltenen Erden (Uran) entdeckt, in Băița durch die “Expedition Nr. 3” des Ministeriums für Geologie der UdSSR. Im Januar 1952 wird die rumänisch-sowjetische Gesellschaft Kvartit gegründet, die die Exploration für Metalle der Seltenen Erden in der Region steigert.

Bis Ende des Zweiten Weltkrieges war die Anzahl der Mitarbeiter der Băița Mine nicht größer als 800. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, aufgrund der nationalen und internationalen Veränderungen die ab 1948-1950 stattgefunden haben, sind russische Spezialisten in der Region erschienen, die eine massive und intensive Förderung der Vorkommen in Băița vorbereitet haben. Die Gesellschaft “SAVROM KVARTIT” arbeitete 24 Stunden von 24, mit einer Belegschaft von 50.000-55.000 Mitarbeiter. Unter den damaligen Bedingungen war das Problem der Unterkunft der aus dem gesamten Land angereisten zehntausenden von Menschen besonders akut. Um dieses Problem zu lösen wurden die ohnehin geringen Landflächen den Einheimischen enteignet. Auf diesen Flächen wurden ab 1952 Baracken errichtet, sodass im Jahre 1956 bei der offiziellen Zertifizierung als Stadt, Nucet bereits 10.000 Einwohner zählte.

 

Die Beschränkung der Förderung ab 1957-1958, sowie die Ausreise aus der Region der repatriierten sowjetischen Staatsbürger hat zu einem Bevölkerungsschwund in der Ortschaft geführt, zurück blieb im Allgemeinen eine Bevölkerung bestehend aus Einwohnern, sowie einige hier niedergelassene Bürger, die aus Randsiedlungen stammten.

 

PADIȘ

Die Padiș Touristikregion liegt am nördlichen Rand des Bihor-Gebirges, eine Gebirgskette aus dem Apuseni-Gebirge. Verwaltungstechnisch liegt das Gebiet Padiș im südöstlichen Kreis Bihor, in der Kommune Pietroasa, bis hin zur Grenze mit den Nachbarkreisen Cluj und Alba. Die Padiș Touristikregion umfasst:

  • Geschlossener Padiș-Becken – Ponor-Festungen,
  • Klamm des Flusses Someșul Cald – Poiana Vărășoaia,
  • Poiana Cuciulata,
  • Galbenei-Klamm – Poiana Florilor,
  • Obârșia Văii Boga.